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Vorwort Ich hab mir natürlich lange überlegt, was ich für einen Bericht schreiben soll. Klar war, ein Bericht muß her, nur in welcher Form? Naja, da ich Journalist bin, hätte es wohl ein Artikel im Zeitungsstil sein müssen. Da mit aber ehrlich gesagt die Kompetnez fehlt, so etwas zu schreiben, ohne das es flach oder falsch wird, habe ich mich für einen persönlichen Erlebnisbericht entschieden. Der Morgen 9.00h noch bevor mein Handy mich wecken konnte (mein Wecker hat nämlich keine Baterie mehr) stehe ich schon in der Dusche. Schnell bei der Sparkasse vorbei, Geld holen, bei McDoof einen Kaffee trinken, und schon bin ich Gemering. Ist gar nicht so weit von München. Was war das für eine Faherei von Köln nach Mülheim/Kählich vor 1,5 Jahren, meinem ersten Wettkampf. Irgendwie gibts hier keine kostenlosen Partkplätze denk ich mir. Schon komisch für so ein bayerisches Dorf. Doch, ich habe Glück. Der einzige Gratisparkplatz ist meiner. Dann die nächste Hürde: Wo ist der Eingang? Nicht etwa zur Straße hin, wie jeder vermutet, sondernzu einem Innenhof hin haben sich die Architekten gedacht, soll der Eingang liegen. Einen Presseausweis gab's leider nicht mehr, statt dessen bekomme ich einen "Betreuer-Ausweis". Cool, denk ich mir, wenigstens mal was anderes und genauso gut. Auf jeden Fall ne Menge Geld gespart. Die Vorrunde Als ich die Halle betreite (ungefähr 10.30h), stehen die ersten Frauen schon auf der Bühne. Besser gesagt, einige sind schon wieder runter. So ein Ärger. Also: Sofort nach Vorne, Kamera raus und Fotos machen. Frauen Fitness-Klasse ist da schon ein Problem. Auch wenn dort die sicherlich aktraktivten Frauen auf der Bühne stehen, bewegen die sich leider so schnell, das fast alle Fotos komplett unschaft geworden sind. Aber bei den Männern sollte es nicht besser werden, wie ich später feststellen werden. Kurz bevor die letzten Frauen die Bühnete verlassen, sehe ich einen Jungen mit einer Kamera auf dem Stativ. Und er hat das T-Shirt an, nachdem ich gesucht habe: Body-Xtreme. Das ist Pierre von meiner Partnerseite. Schnell setze ich mich neben ihn und beobachte von dort aus die Vorrunde. Die Pause Es ist schon nach drei Uhr, als endlich die Pausenglocke läutet. Nie hätte ich gedacht, das so eine Vorrunde so lange dauert. Ich war 2000 auf der Deutschen Meisterschaft im Herbst in Mülheim/Kärlich und dort ging alles viel schneller, Soweit ich mich erinnere. Aber als ich mir den Grund bewußt mache, wieso das Ganze so lange dauert, wird mir schnell klar: Eigentlich gar nicht so schlecht.: Je länger so eine Meisterschaft dauert, desto mehr Teilnehmer gibt es, also steigt die Akzeptanz von Bodybuilding. Also keine schlechte Sache. Aber nun zur Pause: Ich fahre Pierre in sein Hotel. Während der sich umzieht (Anzug!), habe ich endlich mal Zeit mein Auto auszumisten. Was da alles für Zeugs rumlag. Dann gehts wieder zurück zur Stadthalle. Dort treffen wir zwei Leute aus dem Forum. Und noch einige Wettkampfathlethen, die Pierre kennt. Mehr dazu in Pierres Bericht auf Body-Xtreme.de Finale Eine Rede. Wie auf jeder guten Veranstalltungl. Und dann die Natrionalhymne. Gespielt von einem scheppernden Band. Sehr merkwürdig, dachte ich mir. Bei einem Länderspiel macht es Sinn, wenn man die Hymnen der Teilnehmenden Länder spielt. Aber bei einer Ein-Land-Veranstltung regen sich bei mir komische Gefühle. Doch auch das ist schnell vorbei. Und der Wettkampf kann beginnen. Und das vor ausverkauften Hause. Noch ein weiteres Indiz für die wachsende Akzeptanz von Bodybuilding. Ich bleibe bis die Junioren durch sind., Um 21h knurrt mein Mega derat, und ich bin so geschafft von dem Sauerstoffmangel in der Halle, das ich nicht mehr kann. Pierre bleibt noch da, bis zum Bitteren Ende. In der Herbstaison werde ichzu mehr Wettkämpfen gehen. Bis dahin kenn ich auch meine Kamera so gut, das die Bilder nicht mehr verwackeln. | |